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Zurück ans Meer

Unser erster gemeinsamer Song. Ferne. Sehnsucht. Hoffnung. Leben. Am Meer zu sein ist schön. Ein Meer zu haben noch viel schöner. Guter Rocksong, der uns und dem Publikum ne Menge Spass macht. Torsten Dort, wo alle Flüsse enden. Dort, wo man sich nicht wie im Schwimmbad Warzen holt. Dort, wo Möven mit ätzenden Häufchen sonnende Touristen bombadieren. Hier, genau hier. Ingmar Zurück an´s Meer Ess ich heut ´nen Big-Mäc oder nehme ich McNuggets mit ? Geh´ ich zur Deutschen Bank oder gibt mir ´ne and´re Kredit ? Wie wird denn heut das Wetter ? Wieviel kostet der Sprit ? Ich trete meinen ollen Käfer und nehm dich einfach mit . Zurück an´s Meer – Meer – Meer (den Vögeln hinterher) Zurück an´s Meer (Meer) – Meer (Meer) – Meer (Meer) Auf die Autobahn gefahren, Bleifuss heißt 110. Die ersten zehn Kilometer, dann komm´ ich wieder zum Stehen. So ´nen Typ mit Surfbrett und Sonnenbank – gebräunt; der will mich überholen, ich sehe wie er schäumt. Im Radio läuft Reinhard Mey – Über den Wolken Der ist als einz´ger vogelfrei – Über den Wolken Dort wär ich auch gerne jetzt – Über den Wolken doch eine Stimme mich entsetzt: A4 , […]

So viel mehr

„So viel mehr“ Ich bin gar nicht hier und da, wo ich bin, kommst du niemals hin. Ob ´stes glaubst oder nicht auch ohne dich ist dort Licht. Trotzdem brauch ich dich hier , auch wenn Zeit und Raum dem Bauch durch den Nabel entschlüpft. Weit schäumende Wellen prasseln in uns´rer Seele, komm wir hüpf – en mit den Rasseln zwischen den Zeilen umher. Mein Ego war tot , doch ohne spießt man mich hier auf haut´einfach weiter d´rauf auf das, was übrig ist. Und Ach, welcher Not ich mir bewußt sein soll. Liebe ist einfach toll, selbst wenn du nicht bist. So viel mehr, da, wohin ihr nicht seht, wo man noch nicht mal auf Beinen steht. Dort in der Heimat, die jeder versteht und jeder für sich besitzt schwitzt mal lieber eure Ängste aus. Ich bin gar nicht hier …… Bleib lieber in der Zeit der Eitelkeit, komm´ hasche den Wind, du Kind deiner Eltern. Geschwind, gelinde ausgedrückt, sind wir erblindet und gebückt im Teufelskreis des Sein-Sollen. Oh, ihr Tollen ,ach , so guten lieben Leut auch heute tank ich Sonnenschein, doch an die Leine Legt besser keinen, damit bringt ihr bloß euch selber um. Zu dumm, nicht […]

Ich denk an dich

„Ich denk an dich“ (nach Police – „Every breath you take“) Strophe (Torsten) : Und ich denk an dich , und ich denk an dich Schon den ganzen Tag, weil ich dich so mag, und ich denk an dich. Strophe (Torsten + Ingmar Wiederholungen) : Und ich spür dich hier, ganz nah bei mir, bist du auch nicht da, seh ich dich doch klar, hier bei mir. Bridge (Ingmar + Torsten Wiederholungen) : Wenn die Wolken ziehen in das Abendlicht Schliesse ich die Augen und sehe dein Gesicht. Strophe (Ingmar + Torsten steigt ein) : Dein Lächeln fällt ins Herz wie eine Frühlingssaat. Es blüht ein Feld aus Licht , darin, da dreh ich mich, ganz leicht und ungefragt. Ganz leicht und ungefragt (Steigerung) Ei-light (Ingmar hoch + Torsten Wiederholungen oder Mitsingen tief) : Zu spüren wie uns im Tanz die Zeit entgleist…. Der Augenblick ist ein Lavastrom , der uns enteist. In den Fieberpupillen funkelt der Schweiß. Wir brauchen für das Leben keinen Beweis. Du gibst mit jeder Drehung dem Wunder den Rest. Oh, Bitte, Baby, Baby, halt mich fest /: Woho , Hohoho :/ Bridge (ausklingen lassen) Strophe (Zweite Zeile zweimal) Und ich denk an dich Schon den […]

Gegen die Sieger

Bevor ich nachts nicht mehr schlafen kann, weil Panzerketten dröhnen ihr Lied. Und die Bombe die Stille der Nacht erhellt, ein tollwütiger Hund mein Zimmer bestellt. Wozu sollen noch mehr Regenbogen brechen, wenn die Mächtigen dieser Welt Freiheit mit Stahl versprechen ? Mein Gesicht wird trotz Hollywood manchmal fahl, denn ein Menschenleben ist nie kollateral. Manchmal könnte ich in einer Sonnenblumenbombe explodieren, wenn Soldaten für diesen oder jenen Gott aufmarschier´n. Bevor ich nun im Takt der Stiefel mitmarschier durch Pfützen in denen Blut und Vertrauen gerinnen. Der geworfene Stein, der erste, den anderen erzwingt….. Bin ich lieber ein Idiot, der gerne für euch singt. Manchmal könnte ich in einer Sonnenblumenbombe explodieren, wenn Soldaten für diese oder jene Demokratie marschier´n. Bevor ich auf den toten Kindskopf trete und ich weine in den Stein, mein Singen in die Einsamkeit verzieht (ich hoffe, dass dies nie geschieht) sage ich NEIN zu Ihnen, Krieg.

Einen Sinn

Einen Sinn Hallo Gefühl, trügst meinen Verstand, den ich so oft aus dem Herzen verband. Hurra, erwachsen, welch tolles Ziel. Das Kind stirbt, übrig bleibt nicht viel. Und jede Generation schwört, dass es anders wird, bis sich die Revolution in der Gewöhnung verliert. Gib mir einen Sinn für das, was ich bin, für das , was ich tu. Gib mir nur etwas Ruh. Auf Dauer auf Standby, der Kreis bleibt, während der gedankliche Stift alte Verse schreibt. Und jeder sagt der andere sei schuld. Generation X – Ego-Trip als Kult. Gib mir einen Sinn …… Und immer wieder sag ich „ich laß es sein“, in einer Menge von Leuten – ganz allein. Gib mir einen Sinn ……

Der Weg

Der Weg Wir sehen nicht alle den selben Mond doch auch der Blinde spürt den selben Wind Wir können nicht alle auf zwei Beinen stehn doch jeder Mensch hat das Recht seinen eignen Weg zu gehen Komm Du aus Sidney und ich aus Bielefeld tausend Straßen verbinden unsre Welt Toronto, Tokio, Mogadishu oder Wien jeder Mensch hat das Recht seinen eignen Weg zu ziehen und der getreten wird – tritt für ihn ein nicht nur das Recht Du hast die Pflicht für einen anderen da zu sein Ob ich dies Lied schrieb oder du im Talmud liest ob er nach Mekka sieht oder sie vor Jesus kniet ob ihr an Budhha glaubt oder wir auf Marx vertraun jeder Mensch hat das Recht seinen eignen Weg zu bauen Ob du in Keuschheit lebst oder Sado-Maso magst ob du in Ehe bist, oder and’re Liebe wagst ob freier Liebe oder der Moral verschrieben jeder Mensch hat das Recht seinen eignen Weg zu lieben Wenn einer fällt dann gib ihm Halt und der getreten wird – tritt für ihn ein nicht nur das Recht Du hast die Pflicht für einen anderen da zu sein Ob du ein Clown bist im großen Zirkuszelt ob […]

den Menschen

Den Menschen 1) Es ist alles wieder da , losgelöst und doch präsent Aus der Ferne in mir eine weiße Fahne schwenkt Erinnerungen im Jetzt, ungebunden, ich bin frei. Und doch hab ich mich , zeitlos – alles ein. Und ich fliege , ich fliege Mit dem dicksten Grinsen, dass ihr jemals saht. Das ist für Die Menschen, die mich liebten oder lieben Mit den ich um die Häuser zog und floh Den Menschen, mit denen ich es getrieben, mit denen ich durchdrehte, so oder so. 2) Und hab´ ich nur nen Koffer heut in der hand Und betrete ich aus dem gestern ein neues Land Dann geht der Blick doch gerne noch mal zurück Und ich denke bei mir : Mensch, was für´n besonderes Glück Und ich laufe, ich laufe, Und ich laufe, die Straße entlang Refrain Bin ich nicht mehr bei euch Überwind ich mit euch Schranken Bin ich nicht mehr bei euch So doch in Gedanken Und wir tanzen auf dem Seil , und wir tanzen durch die Welt, und wir tanzen durch das Leben 4 x Laß uns leben Refrain (A-capella)a

Das alte Schiff

Das alte Schiff Es fährt ein Schiff auf hoher See / und aus der Ferne ist alles OK / nur der Kurs des Dampfers, der scheint unbestimmt / ändert ständig die Richtung, segelt mit dem Wind. / Auf der Brücke des dümpelnden Schiffs / hat der Zeitgeist den Captain im Griff / und die Kompassnadel tanzt irritiert / weil das Chaos am Bug den Kurs dirigiert. / Und auf dem Oberdeck, da spielt eine Band / und feiste Münder paffen Zigarren dezent / und in der Mitte des Raums scheißt das goldene Kalb / und auch die Fliegen im Smoking werden nur ein Tag alt./ Auf der Brücke … / Doch auf dem Zwischendeck, da geht es lustiger zu. / Da tanzt die Irma mit dem Chef und nennt sich Sue / und der Clown hat keinen Bock auf die letzte Grimasse / wirft seine Maske in die fröhlich feixende Masse / Auf der Brücke … / Und auf dem Unterdeck zwischen Ratten und Dreck / hat man den Bodensatz der Gesellschaft versteckt / Der alte Opi, schon ein wenig senil, lebt in Erinnerung – Gedanken-spiel / in einer Kiste haust das Pennerpaar und frisst die Reste der Bonzenbar / […]

An euch

Zur Hochzeit meiner Schwester floss mir dieser Song sehr schnell aus den Händen. Ich wollte mitteilen, daß ich trotz meiner oftmaligen Träumereien immer wieder gerne an sie und meine Familie denke. Später widmete ich ihn ebenso einem Mädchen meiner Schule mit der ich meinen zweiten Dreier hatte. Ingmar An Euch Eigentlich weiß ich neuerdings nicht mehr, was ich noch singen soll. So vieles turnt in meinem Kopf herum. Darauf reimt sich nur: find ich nicht toll. Die Symbiose mit dem Herzen fällt mir oft nicht leicht, aber ist das nicht normal, daß man immer mal wieder abweicht. Auf der Suche nach der Sicherheit veränder ich mich doch, fall manchmal hin, kuck aber bald schon wieder aus dem Loch. Und dann blinzel ich in die Sonne, kneif die Augen etwas zu, atme tief und innig ein, durchflute mich mit Ruh. Natürlich beschäftigt mich allerlei Zeug, doch am liebsten denke ich an euch. Da wo die Sonne Immer scheint ist sowieso nur Wüste. Das Leben ist das Grösste. Wenn das bloß jeder wüßte. Ich wünsch euch allen, daß ihr das niemals vergesst, auch wenn euch mal der mut verlässt. Lieber lach ich in der Dunkelheit als das sie schreit in mir. Und […]